Kokon, eine Intervention an der „Nomadin“, zweintopf

Die Stiege, als in die Landschaft verpflanztes Störelement steht für sich selbst. Ihre Funktion beschränkt sich auf ihre Begehbarkeit, das Hochsteigen und der ermöglichte Blick in die Landschaft versieht die Umgebung mit einer Bedeutung, die sie möglicherweise gar nicht aufweist. Der Ausblick wird zu einem Rundumblick, der über das Eigentliche, das Sichtbare hinausgeht.
Mit dem Kokon wird der Stiege ihre Funktion, die nur eine scheinbare ist, genommen – die Nomadin – oft auch als Sinnbild für die K.U.L.M-Bewegung interpretiert – kehrt in sich, sie wird selbstbezüglich, reflektiert ihr Dasein und ist damit auch illustrierend für einen Reflexionsprozess, der parallel bei K.U.L.M stattfindet.
(zweintopf eva pichler|gerhard pichler)
