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Energie-SPUREN | aus der Perspektive von Kunst : Politik : Wissenschaft : Wirtschaft

Dienstag, Februar 22, 2011
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Energie, Energie-SPUREN, K.U.L.M., 2011, Pischelsdorf, Kulmland
Freitag, März 04, 2011, 19:00 Uhr
Ort: K3, Alte Schuhfabrik, Gewerbepark 8212 Pischelsdorf

In Kontinuität zu Energiekulturen - Energiestrukturen Kulmland 2010-2020

Rainer Dunst, Initiator und Obmann der ÖKOREGION KAINDORF, stellt das Projekt und im Besonderen den Projektteil »Humus – Die vergessene Klimachance« vor. Dabei wird über die viel zu wenig beachteten Zusammenhänge zwischen Bodenqualität, Landwirtschaft und Klimaveränderung informiert.

Richard Frankenberger, Künstler, K.U.L.M., präsentiert Zeichnungen, Materialien und Objekte zum „Bodenleben…“,1986/87/2011. Eine Hommage à Peter Kopeinig.

Klaus Schafler, Künstler, K.U.L.M. informiert über seine im Rahmen von K.U.L.M geplante Intervention/Ausstellung.
„HACKING“ KULMLAND, Interventionen zwischen weltumspannendem Geo-Engineering und lokalem Wettermachen. Fiktion oder Fakt?

Herwig Stibor, Limnologe Brest (F), Leiter des EU- Rahmenprogramms, Innovative Energiekonzepte.
Von der Umsetzung von Strategien zu einer neuen Kultur der kurzen Wege und zu einer neuen Kultur der (Energie-)Landwirtschaft.

Modul:
Leuchtkasten / Nomadin, 120 x 90 cm, Rastplatz K.U.L.M./ B54

Modul Leuchtkasten / nomadin 2

Donnerstag, September 23, 2010
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Ort: Leuchtkasten / nomadin, Rastplatz K.U.L.M. / B54
 

“Kunst hat ihren Begriff in der geschichtlich sich verändernden Konstellation von Momenten; er sperrt sich der Definition. Nicht ist ihr Wesen aus ihrem Ursprung deduzibel, so als wäre das Erste eine Grundschicht, auf der alles Folgende aufbaute und einstürzte, sobald sie erschüttert ist. Der Glaube, die ersten Kunstwerke seien die höchsten und reinsten, ist späteste Romantik. Der Versuch, die historische Genese von Kunst unter ein supremes Motiv ontologisch zu subsumieren, verlöre notwendig sich in so Disparates, dass die Theorie nichts in Händen behielte als die freilich relevante Einsicht, dass die Künste sich in keiner bruchlosen Identität der Kunst sich einordnen lassen (…) Deutbar ist Kunst nur an ihrem Bewegungsgesetz, nicht durch Invarianten.
Sie bestimmt sich im Verhältnis zu dem, was sie nicht ist (…) Danach wäre der reine Begriff von Kunst nicht der Umfang eines ein für allemal gesicherten Bereichs, sondern stellte jeweils erst sich her …”

aus T. W. Adorno (”Ästhetische Theorie”)

Modul Leuchtkasten / nomadin

Montag, Mai 10, 2010
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Datum: Mai 13, 2010, 19 Uhr
Ort: Leuchtkasten / nomadin, Rastplatz K.U.L.M. / B54
 

Auf die Frage, welchen Stellenwert die Kunst im kulturellen und gesellschaftlichen Kontext besitzt, gibt es naturgemäß eine Reihe unterschiedlicher Antworten. Nicht zu vergessen ist dabei die Position der Künstlerin / des Künstlers, die durch ein persönlich definiertes Verhältnis zur Lebenswelt bestimmt ist.
Eine Reflexion über die Kunst ist in Zeiten, in denen sie zunehmend dem Wert der Waren, die freilich kostbar sein können, angepasst wird, von großer Bedeutung. Dem Blick auf ein gesteigertes Repräsentationsbedürfnis, dem künstlerische Werke neben Haus, Garten und Auto sichtbar Nahrung bieten können, steht als Wertmaßstab das „freie Wort“ der Kunst gegenüber, das eingedenk der politischen wie Werbebotschaften nirgendwo sonst gesprochen wird.
In einer Welt, in der Angst künstlich geschürt, Lebensqualität Wirtschaftsinteressen geopfert wird, das Unbekannte, das Fremde ausschließlich als Unsicherheitsfaktor eingestuft und mit Überwachungssystemen und verstärkten Sicherheitsmaßnahmen bekämpft werden statt die erforschten Ursachen auszuschalten, kann die Kunst Zeugnis ablegen von einer Haltung, die sich nicht auf Reproduktionen von „öffentlichen Meinungen“ einlässt, die dem Publikum Anstoß zur persönlichen Überprüfung des Scheins und zur zumindest gedanklichen Weiterentwicklung des Seins gibt.

Werner Fenz

Bild: Originalhandschrift Hartmut Skerbisch