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Energie-SPUREN II aus der Perspektive von Kunst : Politik : Wissenschaft : Wirtschaft

Dienstag, Mai 3, 2011
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Energie, Energie-SPUREN II, Konrad Paul Liessmann, 2011, Pischelsdorf, Kulmland
Dienstag, Mai 03, 2011, 18:00 Uhr
Ort: K3, Alte Schuhfabrik, Gewerbepark 8212 Pischelsdorf

In Kontinuität zu Energiekulturen - Energiestrukturen Kulmland 2010-2020 präsentiert K.U.L.M.:
Energie-SPUREN II aus der Perspektive von Kunst : Politik : Wissenschaft : Wirtschaft

Mit:
Christian Buchmann, Landesrat für Wirtschaft, Europa und Kultur,
wird zum Thema: ENERGIE & GELD Stellung beziehen.
Gero Jenner, der Schriftsteller, Autor von „Energiewende“ berichtet
von seinem zuletzt erschienen Buch: Wohlstand und Armut.
Doris Rothauer, Beraterin an der Schnittstelle zwischen Kunst und Ökonomie
erzählt vom Energiefl uss zwischen Kunst und Wirtschaft.(Büro für Transfer)
Roman Grabner, zur Arbeit des Kurators und was Kunst und Energie miteinander zu tun haben, informiert der
Kunsthistoriker und Kurator mit Wurzeln in Rohrbach am Kulm.
Ausstellungsbeiträge: K.U.L.M. & Gäste: (Petra Bußwald, Reserl & Richard Frankenberger begin_of_the_skype_highlighting     end_of_the_skype_highlighting, Gertraud Ranegger-
Strempfl , Gottfried Ranegger, Klaus Schafler,) Lukas Frankenberger, Thomas Hofer, Hans Jandl, Takashi Kondo,
Martin Osterider, Stefan Osterider, Martin Schoberer, Hartmut Skerbisch, Herwig Stibor, Sylvia Winkelmayer.

Modul:
Leuchtkasten / Nomadin, 120 x 90 cm, Rastplatz K.U.L.M./ B54

Download Energiespuren-Positionen (2,4 MB)

Konrad Paul Liessmann, Das Ganze und seine Gegenteile: Die Apokalypse

Sonntag, September 21, 2008
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Hegels schlichter Satz: “Das Ganze ist das Wahre” gewinnt eine ungeheure Spannung, wenn das Ganze das Ganze der Geschichte ist. Entweder wir begreifen nie, oder erst dann, wenn alles zu einem Ende gekommen ist. Das, was wir vor diesem Ende erkennen können, sind Teile, als solche aber unwahr, also Gegenteile. Die Hegelsche, von Marx geteilte Verachtung für das, was gerade geschieht, für die einzelnen Leidensgeschichten der Völker und Menschen, rührt daher, daß nur aus der Perspektive des Ganzen alles seinen Sinn bekommt. Was aber, wenn das Ende, also das Ganze selbst furchtbar ist?

Konrad Paul Liessmann, geb. 1953 in Villach, Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Wien, Professor für Philosophie an der Universität Wien und seit 1996 wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech. Zahlreiche wissenschaftliche und essayistische Veröffentlichungen zu Fragen der Ästhetik, Kunst- und Kulturphilosophie, Gesellschafts- und Medientheorie, Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts, zuletzt erschienen: Theorie der Unbildung. Die Irrtümer der Wissensgesellschaft, Wien (2008), Zukunft kommt. Über säkularisierte Heilserwartungen und ihre Enttäuschung, Graz (2007).