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K.U.L.M.LAN* präsentiert goldextra

Montag, Mai 10, 2010

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Datum: Mai 13,16 2010, 10 - 19 Uhr
Datum: Mai 15 2010, 15 - 20 Uhr
Ort: K.U.L.M.-Koje Oststeirerhalle, Pischelsdorf
 

Von 13. bis 16. Mai sind die KünstlerInnen Tobias Hammerle, Sonja Prlic und Karl Zechenter als Artists in Residence bei K.U.L.M. in Pischelsdorf. Und zwar bei KULM-LAN auf der Pischelsdorfer Wirtschaftsmesse.

Frontiers: Ein Computerspiel, das an die Grenzen Europas führt

Das 3D Online Computerspiel Frontiers zeigt den Grenzalltag an Stationen zweiter Fluchtrouten nach Europa. Die "Spielumgebung" wurde vor Ort recherchiert. Als Flüchtling oder Grenzwache gelangen die SpielerInnen in die Sahara, an das algerische Hoggar-Gebirge, an den Zaun in Ceuta und an einen spanischen Strand oder in den Norden des Irak, in die Berge der Türkei oder in die Wälder zwischen der Ukraine und der Slowakei.

gold extra ist eine international ausgezeichnete Salzburger KünstlerInnengruppe, die seit 1998 an den Schnittstellen von Theater, bildender Kunst, Neuen Medien und Musik arbeitet.

*K.U.L.M.Lan wird von Lukas Frankenberger choreographiert.

Modul Leuchtkasten / nomadin

Montag, Mai 10, 2010
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Datum: Mai 13, 2010, 19 Uhr
Ort: nomadin, Rastplatz K.U.L.M.
 

Auf die Frage, welchen Stellenwert die Kunst im kulturellen und gesellschaftlichen Kontext besitzt, gibt es naturgemäß eine Reihe unterschiedlicher Antworten. Nicht zu vergessen ist dabei die Position der Künstlerin / des Künstlers, die durch ein persönlich definiertes Verhältnis zur Lebenswelt bestimmt ist.
Eine Reflexion über die Kunst ist in Zeiten, in denen sie zunehmend dem Wert der Waren, die freilich kostbar sein können, angepasst wird, von großer Bedeutung. Dem Blick auf ein gesteigertes Repräsentationsbedürfnis, dem künstlerische Werke neben Haus, Garten und Auto sichtbar Nahrung bieten können, steht als Wertmaßstab das „freie Wort“ der Kunst gegenüber, das eingedenk der politischen wie Werbebotschaften nirgendwo sonst gesprochen wird.
In einer Welt, in der Angst künstlich geschürt, Lebensqualität Wirtschaftsinteressen geopfert wird, das Unbekannte, das Fremde ausschließlich als Unsicherheitsfaktor eingestuft und mit Überwachungssystemen und verstärkten Sicherheitsmaßnahmen bekämpft werden statt die erforschten Ursachen auszuschalten, kann die Kunst Zeugnis ablegen von einer Haltung, die sich nicht auf Reproduktionen von „öffentlichen Meinungen“ einlässt, die dem Publikum Anstoß zur persönlichen Überprüfung des Scheins und zur zumindest gedanklichen Weiterentwicklung des Seins gibt.

Werner Fenz

Bild: Originalhandschrift Hartmut Skerbisch

Für Hartmut Skerbisch

Sonntag, April 11, 2010
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Datum: April 3, 2010
Ort: nomadin, Rastplatz K.U.L.M.